Autor: Julian Gräml

Rezension: Das Bildnis des Dorian Gray (Film von 2009)

Filmadaptionen sind eine Herausforderung. Soll man der Vorlage sklavisch folgen? Oder Anpassungen vornehmen? Die Verfilmung von „Das Bildnis des Dorian Gray“ tut beides – und erweist sich weder als werksgetreue Umsetzung von Oscar Wildes Klassiker noch als spannende Neuinterpretation.

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Rezension: Heldenpicknick – Oder: Warum funktionieren Actual-Play-Podcasts?

Interaktivität, Auswürfeln, soziales Zusammenkommen – all diese Aspekte fallen weg, wenn man Pen & Paper ins Podcast-Format überträgt. Die Rezipierenden werden in eine passive Rolle zurückgedrängt. Warum solche Actual Plays trotzdem funktionieren, zeige ich am Beispiel des „Heldenpicknicks“, einem P&P-Podcast in der Fantasy-Welt des „Schwarzen Auges“.

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Rezension: Tomb Raider Underworld

„Underworld“ kündigte sich in seinem Teaser-Trailer mit einem Knall an: Untermalt von Mozarts „Lacrimosa“ zerfetzt eine Explosion die Croft-Villa, Heimstatt und Missionsbasis unserer Heldin Lara. Doch aufgrund enttäuschender Verkaufszahlen sollte die Hauptreihe im Anschluss fünf Jahre ruhen. Versteckt sich hinter „Underworld“ ein verschmähtes Meisterwerk?

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Rezension: Eroberung

Binet fragt sich, wie unsere Welt aussähe, wenn der Lauf der Geschichte ein paar andere Abzweigungen genommen hätte. In seinem Buch verkehrt sich der erste transatlantische Kontakt zu einem Spiegelbild unserer Welt: Nicht europäische Mächte unterjochen Amerika, nein, die Inka erobern Europa. Ein faszinierender Ausflug in die Welt des ‚Was wäre wenn‘.

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Rezension: Burke & Hare

1828 dürsten die anatomischen Forschungseinrichtungen Edinburghs nach menschlichem Untersuchungsmaterial. Denn offiziell dürfen nur Leichen von Hingerichteten und Selbstmördern seziert werden. Davon wollen die Tagelöhner Burke und Hare profitieren. Zunächst buddeln sie nachts frisch beerdigte Tote aus, bald schon sorgen sie aktiv für frische Ware …

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Rezension: Emily

Oft steckt die Lebensrealität von Künstler*innen hinter dem Spektakel ihrer Kunst zurück. Trotzdem gibt es immer wieder Versuche, die „größte“ Geschichte dieser Persönlichkeiten zu erzählen: ihre eigene. Diese Behandlung wurde 2022 auch Emily Brontë zuteil.

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Rezension: Der Name der Rose

1327: Der Franziskanermönch William von Baskerville und sein junger Gefährte Adson erreichen eine Dominikanerabtei in den Hängen des Apennins. Bald werden sie in eine Mordserie verwickelt, die Mönche auf mysteriöse Weise dahinrafft. Kriminalroman, philosophischer Essay und Historienepos in einem, gilt Umberto Ecos Werk zurecht als Meisterleistung.

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Rezension: Tomb Raider Legend

2006 erhielt die Tomb Raider-Reihe ihr erstes Reboot. Crystal Dynamics löste das bisherige Entwicklerstudio ab und begann mit „Legend“ eine Trilogie, die überarbeitetes Gameplay und – für die damalige Zeit – topaktuelle Grafik bot. Lara Croft begibt sich darin auf die Spuren ihrer eigenen Vergangenheit.

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Rezension: Der letzte Wunsch

Nach über 2400 Romanseiten und 250 Gaming-Stunden, die ich in Andrzej Sapkowskis Hexer-Welt verbracht hatte, bezweifelte ich, dass mir der Kurzgeschichtenband „Der letzte Wunsch“ noch etwas Neues erzählen könnte. Ich hätte nicht falscher liegen können.

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Rezension: Basilisken, Einhörner & Sirenen

Dal Lago Veneri versammelt in ihrem Monster-Kompendium eine beachtliche Riege an Fabelwesen. Zwar fehlen berühmte Vertreter wie Drachen und Zyklopen. Dafür schenkt die Autorin kaum bekannten Wesen Aufmerksamkeit, zum Beispiel dem Alber, zu dem Google nur einen Eintrag ausspuckt.

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