
Diese 6 Geschichten haben mich 2025 am meisten bewegt
Jahresrückblick Nr. 2, bunt gemischt in Medienart und Genre, die genannten Geschichten veröffentlicht zwischen den 1940ern und letztem Herbst. Lasst mich euch von ihrer Wirkmacht überzeugen!

Jahresrückblick Nr. 2, bunt gemischt in Medienart und Genre, die genannten Geschichten veröffentlicht zwischen den 1940ern und letztem Herbst. Lasst mich euch von ihrer Wirkmacht überzeugen!

Die Fiktion und ich – wir hatten ein schwieriges Jahr. Bisweilen bin ich jedoch über Geschichten gestolpert, die mich daran erinnert haben, warum ich fürs Erzählen brenne. Fünf davon habe ich hier versammelt.
In der 6. Ausgabe von „Der Schreiberling“ erscheint mein Artikel „Oft geschrieben, kaum gelesen – Über Kurzgeschichten“. Dort verrate ich, was das schmale Erzählformat ausmacht, welche Kniffe und Fallstricke man beim Schreiben beachten sollte und wie man seine Texte veröffentlicht. In diesem Post findet ihr weiterführende Fachpublikationen, praxisnahe Texte und Podcasts, die mich beim Schreiben des Artikels inspiriert haben.

Das größte Potenzial des Mediums Videospiel ist gleichzeitig dessen größte Herausforderung: Interaktivität. Entscheidungsfreiheit und erzählerische Finesse erscheinen oft unvereinbar. Hierfür wollte das Entwicklerstudio Big Bad Wolf aber 2018 mit seinem Erstling „The Council“ den Gegenbeweis antreten. Ein überambitioniertes Ziel?

Filmadaptionen sind eine Herausforderung. Soll man der Vorlage sklavisch folgen? Oder Anpassungen vornehmen? Die Verfilmung von „Das Bildnis des Dorian Gray“ tut beides – und erweist sich weder als werksgetreue Umsetzung von Oscar Wildes Klassiker noch als spannende Neuinterpretation.

Interaktivität, Auswürfeln, soziales Zusammenkommen – all diese Aspekte fallen weg, wenn man Pen & Paper ins Podcast-Format überträgt. Die Rezipierenden werden in eine passive Rolle zurückgedrängt. Warum solche Actual Plays trotzdem funktionieren, zeige ich am Beispiel des „Heldenpicknicks“, einem P&P-Podcast in der Fantasy-Welt des „Schwarzen Auges“.

„Underworld“ kündigte sich in seinem Teaser-Trailer mit einem Knall an: Untermalt von Mozarts „Lacrimosa“ zerfetzt eine Explosion die Croft-Villa, Heimstatt und Missionsbasis unserer Heldin Lara. Doch aufgrund enttäuschender Verkaufszahlen sollte die Hauptreihe im Anschluss fünf Jahre ruhen. Versteckt sich hinter „Underworld“ ein verschmähtes Meisterwerk?

Binet fragt sich, wie unsere Welt aussähe, wenn der Lauf der Geschichte ein paar andere Abzweigungen genommen hätte. In seinem Buch verkehrt sich der erste transatlantische Kontakt zu einem Spiegelbild unserer Welt: Nicht europäische Mächte unterjochen Amerika, nein, die Inka erobern Europa. Ein faszinierender Ausflug in die Welt des ‚Was wäre wenn‘.

1828 dürsten die anatomischen Forschungseinrichtungen Edinburghs nach menschlichem Untersuchungsmaterial. Denn offiziell dürfen nur Leichen von Hingerichteten und Selbstmördern seziert werden. Davon wollen die Tagelöhner Burke und Hare profitieren. Zunächst buddeln sie nachts frisch beerdigte Tote aus, bald schon sorgen sie aktiv für frische Ware …

Oft steckt die Lebensrealität von Künstler*innen hinter dem Spektakel ihrer Kunst zurück. Trotzdem gibt es immer wieder Versuche, die „größte“ Geschichte dieser Persönlichkeiten zu erzählen: ihre eigene. Diese Behandlung wurde 2022 auch Emily Brontë zuteil.